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10 KURIOSE FAKTEN ÜBER DEN DARTSPORT

Warum die Queen Mum Dart spielt und auch blind eine 180 werfen könnte


Der Dartsport hat seine Wurzeln wahrscheinlich bereits im Mittelalter. Bei aller Professionalität, mit der Dart heute betrieben wird, hat es die ursprüngliche Absicht des Sports nicht verloren: ein spannendes und abwechslungsreiches Spiel zu sein. Ob es an der besonderen Historie des Dartspiels liegt oder daran, dass es ursprünglich aus England stammt, kann heute nicht mit Genauigkeit bestimmt werden. Eines jedenfalls steht fest: Der Dartsport steckt voller kurioser Anekdoten. Einige davon stellen wir nachstehend vor. Die Liste kann nicht abschließend sein und wer noch weitere Merkwürdigkeiten rund um unseren Lieblingssport kennt, der ist aufgerufen, diese in der Kommentarfunktion zu erzählen.

Nägel oder Pfeile?

Heute kennt man Dart mit technisch ausgeklügelten Dartboards und Pfeilen. Beinahe jedoch wäre es dazu gekommen, dass man mit etwa zehn Zentimeter langen Nägeln auf das Dartboard werfen müsste. "Schuld" daran war die Dart-Legende Joe Hitchcock, der das Dartboard neben den klassischen Dartpfeilen auch mit Stecknadeln und Nägeln bewarf. Und das sehr erfolgreich. Seine Shows waren stets ausverkauft und er war mit den eher ungewöhnlichen Wurfgeschossen wenigstens genauso treffsicher wie heutige Spieler mit modernen und technisch ausgereiften Dartpfeilen. Nicht wenige behaupten, dass Hitchcock der Urvater des Weltverbandes und der Weltmeisterschaft der Nägelwerfer war. Hier liegt der Rekord für ein 501 - Double Out übrigens bei nur 19 Nägeln - Respekt für die Nägelwerfer!

Die prominenteste Werferin

Respekt gebührt ohne Zweifel auch der englischen Königsfamilie. Sie gehören zu den prominentesten Dartspielern. Vor knapp 80 Jahren war die Queen-Mum tief in den Dartsport verstrickt. Bereits zu dieser Zeit erfreute sich Dart im Mutterland des Sports einer großen Beliebtheit. Im Jahr 1937 nahm die Königin Mutter den Anwurf bei der Londoner Stadtmeisterschaft vor und es heißt, sie wäre eine passable Spielerin gewesen.

Die meisten Bewerber

Ob es an der Queen Mom lag? Jedenfalls wollten 1937 gleich 300.000 Spieler Dart-Stadtmeister von London werden. Rekord für ein offizielles Turnier. Aus England kommt auch die nächste Geschichte.

Eine 180 im Blindflug

Die Geschichte trug sich im Jahr 2001 zu. In Hampshire, England, spielt Steve Geary Darts. Ungewöhnlich ist, dass er nichts sehen kann. Sein Augenlicht verlor Steve aufgrund einer Infektion mit einem Virus. Das Dartspielen hilft ihm dabei, sein Schicksal zu verarbeiten. An jenem Tag läuft es wie immer. Steve wirft den ersten Dart und seine Teamkollegen informieren ihn wie er getroffen hat. Danach richtet Steve die beiden anderen Würfe. Diesmal aber trifft er dreimal die Triple 20 und vollendet eine 180. Eine tolle Geschichte. Es hätte vielleicht auch eine 240 werden können, hätte Steve auf das folgende Board geworfen.

Das ambitionierte Dartboard: Das Quadro von Harrows

Triple war gestern, Quadro ist heute. Jedenfalls wenn es (augenzwinkernd) nach Harrows geht. Bei diesem Board gibt es zwischen dem Bull und dem Treble einen weiteren Ring. Dieser zählt, wenn getroffen, vierfach. Und gibt dem ambitionierten (oder verzweifelten) Spieler weitere Möglichkeiten im Finish. Zu einem Erfolgshit wurde dieses Board noch nicht.

Magenkrämpfe und Rückenschmerzen

Diese Symptome bekamen el Mayati und Kamper vom Dartspielen. Das lag vornehmlich wohl daran, dass sie es 75 Stunden lang ununterbrochen taten - Weltrekord.

Millionär

Noch länger, nämlich 137,17 Stunden verteilt auf sechs Tage, warf Martin Petrov seine Darts und schaffte 1.000.001 Punkte. Ein Millionär der besonderen Art.

Schön und sprachlos

Seinen Gegner sprachlos machte Tony David als einen 301 Double in/Double out wie folgt auscheckte: 50, 50, 50, 50, 51 und 50.


Rekorde

Dart ist ein Spiel mit Zahlen und Rekorden. Dafür gibt es extra eine offizielle Stelle. Wer einen Rekord wissen oder bestätigen lassen will, der muss sich an das Register of Darts Records wenden. Das findet man in Beckenham in Kent (England).

Kein Glück

Gerichtlich nachgewiesen ist, dass Dart kein Glücksspiel ist. In einem Prozess in England ging es um diese Thematik. Einer der bekanntesten Spieler jener Zeit konnte durch seine Treffsicherheit nachweisen, dass Glück nicht zwingend für ein gutes Dartergebnis ausschlaggebend ist.

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Aktualisiert 10.07.2025

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